Gedanken zur praktischen und integrativen kognitiven Verhaltenstherapie (piKVT)

In der piKVT-Ausbildung wurde sehr deutlich aufgezeigt, wie wichtig die doppelte Aufgabenstellung (DAS) ist. Was anfänglich etwas ungewohnt war, stellte sich im Laufe der Zeit als eines der wichtigsten Elemente dieser Ausbildung dar. Sowohl jedes Mal Hausaufgaben zu bekommen, eine Facharbeit zu schreiben, als auch an seinen eigenen Themen zu arbeiten, zeigt auf, dass Veränderung anstrengend ist.

Das gibt einem die Möglichkeit sich bestmöglichst in die Klientenrolle zu versetzen und aus eigener Erfahrung zu berichten, dass Veränderung anstrengend ist, aber bewältigbar. Aus meiner Sicht ein guter Weg authentisch zu bleiben und dem Klienten als ein gutes Rollenmodell zu dienen.

Was ich für mich selbst auch gleich zu Anfang mitnehmen konnte, war, keine Angst vor dem „supportive Leading“ zu haben. Mit dieser Vorgehensweise hat der Therapeut die Möglichkeit dem Klienten Sicherheit, Stabilität und einen geschützten Rahmen zu bieten. Die Erfüllung dieses Grundbedürfnisses ist wieder ein weiterer Schritt in die Entspannung und kann somit weiter in Richtung Lösung und Verringerung des Leidensdruckes führen.

Schließlich habe ich für mich festgestellt, dass eine nicht unkritische Herangehensweise an verschiedene Therapieformen in der piKVT-Ausbildung und das Integrieren verschiedenster Elemente sehr wirksam ist. Also nicht nur das Eingehen auf Kognitionen, sondern auch auf Emotionen. Dafür ist zudem eine positive Klienten-Therapeuten-Beziehung überaus wichtig, wie auch ein individuelles bzw. klientenkalibriertes Vorgehen des Therapeuten.

Das bedeutet für mich, mit dem Klienten hinsichtlich der Ziele der Behandlung und der zu erledigenden Aufgaben überein zu stimmen und eine positive, emotionale Bindung zu haben. So wird es ermöglicht den Klienten selbstwirksam zu begleiten, seinen Leidensdruck zu verringern und somit einen Therapieerfolg zu erzielen.

Psychotherapie

Was ist Psychotherapie? Der Begriff ist dem Altgriechischen entlehnt und heißt wörtlich übersetzt „Pflege der Seele“. Heute wird darunter die Behandlung von seelisch, emotional und psychosomatisch bedingten Krankheiten, Leidenszuständen oder Verhaltensstörungen mit Hilfe psychologischer Methoden verstanden. Die Behandlung strebt immer die Behebung eines bestimmten Problems an und ist somit zeitlich begrenzt.
Die Kosten für eine heilkundliche Psychotherapie trägt grundsätzlich der Patient selbst. Die meisten gesetzlichen Krankenkassen zahlen die Behandlung nicht. Eine Ausnahme kann gegeben sein, wenn der gesetzlich Versicherte bei seiner Kasse das Kostenerstattungsverfahren wählt. Auch manche private Krankenversicherer erstatten Behandlungen beim Heilpraktiker für Psychotherapie.

Vor Beginn einer heilkundlichen Psychotherapie sollte ein Arzt abklären, ob eine somatische (körperliche) oder psychiatrische Krankheitsursache vorliegt. Fragen Sie bitte vor Behandlungsbeginn bei Ihrer Krankenkasse nach, ob die Psychotherapie bezahlt bzw. erstattet wird.

Persönlichkeitsentwicklung/ Coaching

Was ist Coaching? „to coach“ (englisch „betreuen“) Im weitesten Sinne geht es um die Weiterentwicklung der Persönlichkeit des gesunden Menschen. Das Coaching fördert die soziale und emotionale Kompetenz, die kognitiven Fähigkeiten, die Leistungsfähigkeit, das Selbstwertgefühl und das Wohlbefinden des Klienten. In den Sitzungen (Settings) geht es i.d.R. um einschneidende Lebensereignisse (z.B. Schulbeginn, Studien-/Ausbildungs-/Arbeitsbeginn, Partnersuche/Heirat/Partnerschaft, Elternschaft, Strategien zum Erreichen beruflicher Ziele/Planen der nächsten Karriereschritte etc.) oder auch um Themen wie Burnout-/Boreout-Prophylaxe oder Life-Work-Balance/Stressless-Strategien. Manche Klienten lassen sich auch nur psychologisch beraten, ohne auf ihre konkrete Lebenssituation eingehen zu wollen. Die Kosten für das Coaching trägt immer der Klient selbst. Das Honorar wird frei vereinbart und von den Krankenkassen nicht übernommen. Manche Klienten machen die Kosten beim Finanzamt Einkommenssteuer mindernd geltend.